Pharmalinks am Montag: Grüße vom Ponyhof

Während Merck-Konzernchef Kley im Interview über “die Familie” erzählt, spekuliert die Branche über die Zukunft von Ratiopharm: Wer übernimmt Deutschlands bekantesten Generikahersteller?

Sehr erstaunt: Merck-Konzernchef Karl-Ludwig Kley wundert sich, das Erbitux nicht für die Indikation Lungenkrebs zugelassen wurde. Das (Weihnachts-)geschäft will er sich dennoch nicht vermiesen lassen: “Wir haben 30 Medikamente in der Entwicklung. Unsere Pipeline ist derzeit die beste in der Geschichte von Merck.”

Sehr effektiv: Das NICE drückt erfolgreich die Preise von Krebsmedikamenten. Nun hat sich Pharma Mar bereit erklärt, das Medikament Yondelis, das zur Behandlung eines Sarkoms eingesetzt wird, ab dem sechsten Behandlungszyklus kostenfrei abzugeben. Es ist die dritte Vereinbarung dieser Art in diesem Jahr, zuvor hatte das NICE eine Vereinbarung mit Celgene, dem Hersteller von Revlimid getroffen. Wegen der hohen Kosten hatte sich die britische Gesundheitsagentur zunächt gegen das Mittel, das beim multiplen Myelom eine nachgewiesene Wirksamkeit hat, ausgesprochen. Celgene kündigte darauf hin an, das Medikament ab dem dritten Behandlungsjahr kostenfrei abzugeben.

Sehr interessant: Generikahersteller Ratiopharm freut sich über ein überraschend gutes Jahresende – und wartet auf die Übernahme… durch?

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