Science: Under Fire from Pharma, German Institute May Lose Its Director

Tja, während die Medien hierzulande fein um den heißen Brei herum schreiben, die nächste Dienstwagen-Affäre konstruieren oder genüsslich die Tankquittungen von Peter Sawicki sezieren, findet sich in Science die internationale Sicht der Dinge:

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A long-running feud between pharmaceutical companies and the German institute that evaluates the effectiveness of medical treatments could cost the institute director his job. Although the post is supposed to be apolitical, members of Germany’s new coalition government have called for Peter Sawicki, founding director of the Institute for Quality and Efficiency in Health Care (known by its German acronym IQWiG, pronounced ICK-vig), to be replaced with someone who is friendlier to the pharmaceutical industry.

(…)

Was bleibt?

Peter Sawicki hat mit dem IQWIG viel für mehr Transparenz in der Preisbildung von Medikamenten erreicht. Dazu zählen zahlreiche Entscheidungen, die vor allem den Pharma-Unternehmen gar nicht gefallen haben dürften.

Aber natürlich ist es falsch, dicke Dienstwagen auch privat zu fahren und falsche Tankquittungen abzurechnen. Derartiges Vorgehen hat schon anderen Akteuren im Gesundheitswesen den Job gekostet…Die Entscheidung, die der IQWIG-Vorstand am Mittwoch treffen muss, wird sicher keine leichte. Und eine mit weitreichenden Folgen – in jedweder Richtung.

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