Kein Scherz: Pfizer veröffentlicht Arztspenden

Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer hat im zweiten Halbjahr 2009 insgesamt 35 Millionen Dollar, das sind rund 26 Millionen Euro an 4500 Mediziner und medizinische Einrichtungen in den USA gezahlt. Das geht aus einer Liste hervor, die Pfizer auf seiner Website veröffentlicht – einer Verpflichtung aus einem Vergleich mit den amerikanischen Behörden, nach dem Pfizer schon in 2008 eine Rekordstrafe von 2,3 Milliarden Dollar zahlen musste, weil der Konzern Ärzte beeinflusst hatte, das Schmerzmittel Bextra für zusätzliche Behandlungen zu verschreiben.

Mit dem an die Ärzte gezählten Geld würden diese für ihre Hilfe der Ärzte bei der Entwicklung neuer Präparate honoriert werden, schreibt Pfizer zur Erklärung der Liste. Zudem erhalte Pfizer durch die Zusammenarbeit wichtige Hinweise darauf, wie Medikamente in der Praxis angewendet würden.

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