Und täglich grüßt der Arztbesuch – oder: Barmer-Studie XXL

Gerade dachte ich noch, man könnte in der aktuellen Berichterstattung über die Vorstellung des Arzneiverordnungsreports 2010 von Dienstag in Berlin einfach die Jahreszahl und die Kernzahhlen austauschen, der Rest ist ja leider eh’ immer gleich (Arzneimittel-Preise in Deutschland viel zu hoch, im Ausland ist alles günstiger, Schuld sind die innovativen Medikamente – die aber nicht unbedingt besser sein müssen usw.).

So Recht Schwabe / Paffrath mit ihren Zahlen und Forderungen haben (Pharmafirmen dürfen nicht länger selbst die Preise machen, auch Röslers harmlose Eingangsprüfung wird daran nichts ändern) – alle beklagen die Missstände, aber keiner tut was. Da hilft es auch nicht, wenn Spiegel online über die Nummer berichtet, als lese man eigentlich die BILD-Zeitung. Stell’ dir vor, es ist gibt den neuen Arzneimittelverordnungs-Report und keiner schaut rein….

Das alles ging mir durch den Kopf, da begegnete mir in meiner Morgenzeitung die Schlagzeile “Studie: Gesunde gehen zu oft zum Arzt”. Ach was!

Das ist doch auch so ein Dauerthema, dachte ich, eine kurze Eingabe bei Google bestätigte meinen Eindruck. Erst vor einem halben Jahr hatte die Barmer / GEK zum Beispiel ähnliche Zahlen schon mal vorgestellt, ich habe, ohne angeben zu wollen, auch schon zig mal drüber geschrieben.

Ehrlich – so langsam müsste das doch mal irgendwem auffallen, oder?

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