BMG und VfA: Alles neu macht der Mai!

An dieser Stelle möchte ich zunächst einmal einen schmerzlichen Verlust verkünden: Die “Stationäre Aufnahme” ist geschlossen, die hochgeschätzten Autoren haben ihr Tun eingestellt, was ich sehr bedauere. Vielleicht überlegen sie es sich ja noch mal… Es wäre schön, könnten die Macher doch gerade in nächster Zeit einiges unter ihre ganz spezielle Lupe nehmen:

Im Mai startet die neue Hauptgeschäftsführerin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller (VfA), Birgit Fischer –  vormals Vorstandsvorsitzende der Barmer GEK, vormals Gesundheits- und Sozialministerin in NRW und vormals Parlamentarische Geschäftsführerin der dortigen SPD-Landtagsfraktion – ihren neuen Job. (Was macht eigentlich Cornelia Yzer?)

Als Vertreterin der großen Pharmaverbände in Deutschland wird sie versuchen, genau das Gegenteil dessen zu erklären, was sie bisher vertrat und das natürlich möglichst gut. Alle wollen natürlich wissen, warum sie das tut – für Interviews ist Frau Fischer derzeit allerdings nicht zu haben, die Pressestelle des VfA führt eine Liste, geplant ist ein “Sammel-Interview” in Berlin – Informationen aus erster Hand. Am besten nimmt sich die neue VfA-Chefin ein Beispiel an Regierungssprecher Steffen Seibert (@RegSprecher Berlin). Und twittert – das spart Zeit und man erreicht viele Adressaten!

Vielleicht sollte sich auch Gesundheitsminister Philipp Rösler, designierter FDP-Chef und designierter Vizekanzler, für die Möglichkeiten des sozialen Netzwerkens erwärmen – in seinen neuen Verantwortlichkeiten vielleicht eine einende Kraft. Die Probleme werden jedenfalls nicht weniger, eine neuerlicher Priorisierungs-Debatte wird früher oder später anstehen, erste Bilanzen “100 Tage AMNOG” werden Mitte April erwartet. Die nächsten diesbezüglichen PKs sind für die kommende Woche angesetzt. Ich gehe mal hin. Und vielleicht treffe ich ja doch noch strappato

One Comment

  1. Sebastian says:

    Rösler wirkt auf mich nicht gerade wie jemand, der wirklich etwas in die richtige Richtung bewegen kann. Zu nett, zu glatt und zu FDP. Ich erwarte da nichts.

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