Clinical Trials in Eastern Germany: Investigations in Sweden, Switzerland and Belgium

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Kleines Update: Nach dem SPIEGEL-Artikel “Günstige Teststrecke”, von Peter Wensierski und mir (04/2013), haben auch andere Journalisten begonnen, das Tun westlicher Pharmakonzerne in der DDR zu recherchieren. Neben den Schweizer Kollegen sind derzeit auch Redakteure aus Frankreich, Russland, Schweden (Kabi) und Belgien aktiv – wir wollen später eine gesamte Auswertung abgeben.

Betroffene, können sich gern bei mir melden – aber noch wichtiger, bei Volker Hess vom Institut für Geschichte der Medizin an der Charité. Hier werden alle Informationen gesammelt, derzeit wird dort die medizinische Praxis klinischer Studien in der DDR ausgewertet. Die Forscher wollen zunächst das gesamte System verstehen – danach sollen, in rund zwei Jahren, einzelne Fälle untersucht werden.

Pressespiegel (Ausschnitt): Die Deutsche Welle berichtet am 13. Mai “Bonn wusste nichts von Pharmatests”, die FAZ schreibt über die Aufarbeitung der Kontroverse um medizinische Tests. In der Ärztezeitung schreibt Rainer Erices über “Testen für den Westen”. In der ZEIT gab es ein Interview mit Roland Jahn, “Ein übler Deutsch-Deutscher Deal” und einen Beitrag im Ressort Wissenschaft – Edda Grabbar über die “Halbwahrheiten in der DDR”. Die Thüringer Allgemeine sagt “Aufarbeitung der Tests wird Jahre dauern”. Ein Kollege wies mich nach Erscheinen des Artikels auf Spiegel online (englischen Seite) noch auf einen Text im “World Report” des Lancet hin, erschienen im Juli. “Germany launches investigation into human trials scandal” von Rob Hyde.

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