Europäische Pharmaforschung: Die geheime Macht der Konzerne

Ein halbes Jahr lang hat habe ich mit Timo Stukenberg (freier Journalist), Maxie Eckert von der belgischen Tageszeitung “De Standaard” und Sylke Grunwald sowie Julian Schmidli des Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) die mehr als 2,5 Milliarden Euro Steuergelder umfassende “Innovative Medicines Initiative” (IMI) analysiert.

Unser Ergebnis (Kurzfassung): IMI dient fast nur dazu, die Industrie über den Umweg der Forschung zu subventionieren. Die Idee ist dabei eigentlich bestechend: Alle wichtigen Forscher ziehen am gleichen Strang, koordiniert von Spezialisten der EU. Doch das Zukunftsmodell der europäischen Pharmaforschung steht auch unter Forschern und im Europäischen Parlamament in der Kritik. Dem Forschungs-Konsortium der Europäischen Union (EU), an dem auch die Schweiz beteiligt ist, überlasse der Industrie die Steuerung des Forschungsprogramms, beklagen Akademiker und Politiker.

Was wir bislang veröffentlicht haben:

Pharmaforschung profitiert von Steuermilliarden (SRF, 7. März)

Europa betaalt, big pharma profiteert (“De Standaard”, 7. März)
Hoe Europa de farma pampert (“De Standaard”, 7. März)
Interview mit Michael Goldman: ‘Alleen Farma-industrie kan bepalen wat belangrijk is’ (“De Standaard”)

IMI-Kritik: Universitäten fühlen sich benachteiligt (SRF, 9. März)

Europäische Pharmaforschung: Bürger zahlen, Konzerne profitieren – in 7. Kapiteln

Illustration, De Standaard

Illustration, De Standaard

(SPIEGEL ONLINE, 9. März)

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